Kai Bracher

Glasvase in Stahlfuß

Eine in alle Richtungen verwundene, extrem dickwandige Glasvase.

Der obere Teil der Vase ist gesandstrahlt und präsentiert sich daher in einer vereisten Optik, der untere Teil ist klar belassen, so daß der „Kern“, die innerste Glasschicht zu sehen ist, die aus dunklem, opaken Glas besteht.

Die Vase ist anmutig organisch geschwungen, die obere Schnittkante bewußt nicht im rechten Winkel zur Vase gehalten. Die Schrammen und kristallinen Bruchstellen an dieser Kante verleihen dieser Vase einen fragile und vergängliche Anmutung, die sie von der perfekten Uniformität industriell produzierter Gefäße abhebt.

 

Glass vase in a steel rack

A thick-walled, asymetric Glass vase.

The upper part is sandblasted and makes for an „icy“look, the lower part is left clear, so the „core“, the innermost layer, made of dark glass is visible. the upper edge is intentionally cut in a non-right angle to the vase. The dents and the cristallyne fracture make this vase unique and different from the perfection of industrial-made vessels.

The vase „floats“ in a steel rack, which is kept simple to set the focus on the glass, not the steelwork

Ein absolutes Einzelstück.

Die Vase ruht in einer Halterung aus 8 mm Rundstahl, die harmonisch, aber schlicht gehalten wurde, sich gestalterisch dem Glasgefäß unterordnet und es zum „schweben“ bringt.

Die Glasvase entstand während meines Aufenthaltes in der „Sonoran Glass Academy“ in Tucson, Arizona im Jahre 2005.